Hochschule Anhalt - Master-Studiengang Online-Kommunikation - Bernburg (Saale)

Fachbereich 2

Masterstudiengang Online-Kommunikation

Fast jeder hat diese Situation wahrscheinlich schon einmal miterlebt: Man hört sich gespannt eine Präsentation an und merkt nach kurzer Zeit, dass die Augenlider immer schwerer werden… Dieses Phänomen ist oftmals nicht ausschließlich auf eine kurze Nacht zurückzuführen, sondern auch auf die Art und Weise der Präsentation.

 

Einen wesentlichen Einfluss auf den Erfolg einer Präsentation oder eines Beleges hat die gewählte Technologie. Der Klassiker schlechthin im Blumengarten der Präsentationstools ist nach wie vor PowerPoint. Die Spezies „Folien-DJ“ weiß aus dem Effeff, wie sie mit maximalen beats per minute (bpm) jeden Zuhörer zum Einschlafen bringt. Dass es soweit gar nicht erst kommen muss, bewiesen unlängst wieder unsere MOK-Studierenden im Modul „Theorien der Online Kommunikation“.

Warum sollte man Inhalte nicht auch einmal in Form eines Jimdo-Blogs aufbereiten? Diese Frage stellten sich Antonia Dillmann, Philipp Hamburger, Lisann Hackbarth und Mona Christ. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. In einem kurzweiligen Blog und mit wunderbar animierten Videos von GoAnimate präsentieren sie ihr Konzept von „The Social Wave“. Ein Klick lohnt sich!

Entwicklung des Marketing 3.0 [The Social Wave] from Social Wave on Vimeo.

Dass es nicht immer gleich ein Blog sein muss, demonstrieren Erik Rietscher, Maximilian Müller und Marco Czerwinski eindrucksvoll mit ihrem Projekt crowd:zero. Man nehme einen Podcast, füge „Spuren von sächsischer Mundart“ hinzu (Rietscher et al. 2016) und platziere es auf der Plattform Soundcloud – fertig ist ein treffender Beleg rund um die Themen Online-Marketing und Crowdsourcing. Eine rein akustische Aufnahme von Inhalten bietet nicht nur Vorteile für weniger Multitasking-Begabte, sie lässt sich auch beim Autofahren, Blumenpflücken oder Einschlafen rezipieren.

Eine dritte Alternative zeigen Sophie Wolff, Kathleen Retzar und Norman Wiebach auf der Plattform racontr auf. Mithilfe eines Scrollytellings führen die MOK-Studierenden durch den Kaufprozess und verdeutlichen dabei den Einfluss der sozialen Medien auf Gewohnheitseinkäufe. Man kann gar nicht schnell genug scrollen, da die wunderbaren Animationen und die passend eingefügten Inhalte einfach Lust auf mehr machen. Auch diese PowerPoint-Alternative sollte man sich unbedingt anschauen!

Scrollytelling

Das gute alte PowerPoint hat natürlich noch längst nicht ausgedient. Schließlich bietet es ebenfalls tolle Funktionen und wird ständig weiterentwickelt. Die drei hier vorgestellten Alternativen können aber ebenfalls hervorragende Möglichkeiten bieten, um Informationen anschaulich und auf abwechslungsreiche Art und Weise zu vermitteln. Doch egal für welche Variante man sich entscheidet, am Ende zählt nach wie vor nur eins: „Content is King“.

 

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