Hochschule Anhalt - Master-Studiengang Online-Kommunikation - Bernburg (Saale)

Fachbereich 2

Masterstudiengang Online-Kommunikation

Eine Geschichte von dreien, die auszogen, die Online-Kommunikation zu verändern.

Master of Arts der Online-Kommunikation. Meister der Kommunikation. Wie das klingt. Aber irgendwie stimmt es, denn wahrlich meisterlich haben wir die vergangenen zwei Jahre (okay, etwas mehr ist es am Ende geworden) damit verbracht, Theorien zur Online-Kommunikation zu pauken und mit ihrer Hilfe reale Problemstellungen im echten - dem einzig wahren Leben - zu lösen.

Wir sind drei MOKs der ersten Stunde, gerade fertig mit dem Studium und das ist unsere Geschichte.

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Der Reihe nach: Alles begann eigentlich sehr klassisch. Martin hörte von einem Arbeitskollegen vom neuen Masterstudiengang an der Hochschule Anhalt. Er erzählte es mir, Hannes, und es dauerte nicht lange bis uns klar war, dass das unser Masterstudium werden musste. Alles klang ein wenig anders. Irgendwie hipper. Ja, es klang nach #Neuland. Einziges Problem: Die Bewerbungsfrist war bereits verstrichen! Wie ärgerlich ist das bitte?! Da findet man einen Studiengang, der scheinbar dem entsprach, was man sich von einem Studium so vorstellte, und dann verpasst man die Frist zur Bewerbung um wenige Tage?!

Nein, so schnell gaben wir nicht auf! Wir schrieben eine Nachricht an Prof. Michelis - als E-Mail. Es dauerte gar nicht lange und wir bekamen eine positive Rückmeldung, dass die Bewerbung doch noch möglich sei. Ein paar Telefonate und ausgefüllte Formulare später lag unsere Bewerbung bei der Hochschule. Jetzt hieß es hoffen. Und die Verantwortlichen zeigten Herz. Nicht mal eine Woche später war es so weit - wir wurden angenommen! Wir wurden MOKs. Ganz offiziell. #Yeehaw!

Dieses recht unkonventionelle Vorgehen und die Kommunikation direkt mit dem verantwortlichen Professor gaben einen ersten Eindruck davon, wie es beim #m_ok abläuft: Nicht immer zu 100% organisiert. Nicht immer nach Etikette. Aber immer mit ganz viel Herz und Menschlichkeit. Und genau das ist und war das Schöne. Man fühlt sich wohl als MOK. Und das ab dem am ersten Tag, als noch alles fremd und neu war, wie Caro und Martin berichten:

Ich weiß noch, wie aufgeregt ich am ersten Tag war – ich gehörte also zu einer der ersten Studierenden eines komplett neuen Studiengangs. So wie mir, Caro, ging es vermutlich allen meiner neuen Kommilitonen im April 2013 als wir zusammen in einem netten kleinen Hörsaal mit modernster Technik am Rande eines kleinen Städtchens namens Bernburg saßen.
Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde mit Namen, bisherigen Studiengängen und Erwartungen an die kommenden vier Semester war mein erster Gedanke wohl: "Eine gut gemixte Gruppe. Mal sehen wie das wird." Mit mir, Martin, saßen noch über 20 andere, junge und sympathische Menschen im Raum, die zum Teil ganz andere Bachelor absolviert hatten als ich - der mit der "langweiligen BWL". Von Journalistik/Medienmanagement über Wirtschaftswissenschaft bis hin zu Politik war einiges dabei. Das versprach wirklich eine interessante Mischung zu werden. Und schon die kommenden Tage wurden äußerst spannend.

Der Presserummel

In den ersten Wochen unseres Studiums fühlten wir uns schon ein bisschen wie kleine Stars. Da gab es hier ein Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung und dem SPIEGEL, dort kam ein Fernsehteam und filmte uns während der Seminare, und auch die größte, wenngleich auch umstrittenste, Tageszeitung Deutschlands würdigte “Deutschlands erster Facebook-Uni” einen Artikel (oh, dieser Titel…). In der Tagesschau der ARD wurde ein Beitrag ausgestrahlt, genauso wie es zahlreiche Porträts über einzelne von uns gab. So wurde Martin in der Finanztest interviewt und Kommilitone Markus erzählte auf Berufebilder.de von seinen Erwartungen. Und so sammelten sich im Laufe der Zeit einige Artikel über unseren Studiengang an. Aber das war nur Nebensache. Wir waren ja zum Studieren gekommen…

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Next: Die Module und die Praxis

Nachdem unser “Fame-Faktor” gefühlt um 100 Prozent gestiegen war, mussten wir uns natürlich auch irgendwann dem harten Alltag widmen. Und der bestand u.a. aus Modulen wie Multivariate Methoden, Quantitative Analyse von Erhebungsdaten oder Internationaler Passageluftverkehr - zumindest laut unserem Modulkatalog. Hey, das trifft ja voll unseren Geschmack. Nicht.

Wie heißt es so schön: “Aller Anfang ist schwer”. Das ließ sich auch super auf den #m_ok übertragen. Zu Beginn durften wir noch nicht alle wirtschaftswissenschaftlichen Module besuchen. Warum auch immer. Doch der typische MOK outete sich sehr schnell als diskussionsfreudig und gerechtigkeitsliebend. Und mit Unterstützung unserer Profs durften dann auch endlich alle Module belegt werden. Und diese lasen sich schon deutlich besser: Corporate Social Responsibility, Human Resource Management oder Innovationsmanagement waren nicht nur interessanter, sondern vor allem auch relevanter.

Und Online-Kommunikation? Kam natürlich auch nicht zu kurz. Sechs Pflichtmodule zu diesen Themen bildeten den Großteil des Studiums. Zum Glück! Denn die waren allesamt spannend und mit direktem Bezug zum diesem Internet. Und das Beste: Alle Module waren praxisnah und damit sehr greifbar. In zahlreichen Praxisprojekten, in denen wir uns mit realen Problemstellungen namhafter Auftraggeber aus ganz Deutschland auseinandersetzten, wendeten wir Theorien wie die von uns allen geliebte POST-Methode an. Am Ende eines jeden Semesters waren die Abschlusspräsentationen unserer jeweiligen Projektergebnisse DAS Highlight. Auch einige Praxispartner besuchten unsere oftmals sehr kreativen und inspirierenden Vorträge. Im Anschluss kamen wir dann meist noch zu einem Grillerchen zusammen und tauschten unsere gewonnenen Erfahrungen aus.

Noch praktischer wurde es im dritten Semester. In diesem sogenannten Mobilitätssemester war es uns freigestellt, praktische Erfahrungen in Unternehmen zu sammeln, im Ausland zu studieren oder weitere Module an unserer Heimathochschule zu belegen. Die meisten von uns schnupperten jedoch Arbeitsluft. Stuttgart, Ingolstadt, Erfurt, Berlin, Leipzig, Thailand - die MOKs eroberten die Welt. Hier merkten wir bereits, dass es uns wohl (leider) bald in alle Himmelsrichtungen verstreuen wird.

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Aber trotz alledem treffen wir uns dann doch ab und an alle mal wieder - spätestens, wenn es wieder heißt:

Willkommen zum #m_okBuilding!!

Studium - das heißt erst recht seit der Bologna-Reform: Lernen, lernen, lernen. Auch wenn der Masterstudiengang Online-Kommunikation sehr praxisorientiert ist und es viele Möglichkeiten gibt, mit den unterschiedlichsten Unternehmen Projekte durchzuführen: Klausuren und Hausarbeiten gibt es eben auch hier. Ein wenig Ausgleich ist daher vor allem in den ruhigeren Phasen des Studiums extrem wichtig. Zu diesem Zweck entstanden bereits im Sommer 2013, also wenige Monate nach Start des Studiengangs, die #m_okBuildings.
Wir Studierende organisieren diese Fahrten seitdem immer selbst..

Das erste dieser Treffen fand an einem idyllischen See im Berliner Umland statt. Dieses erste #m_okBuilding mit Volley- und Fußball, Teambuilding-Maßnahmen, Schwimmen, Grillen, Party und vor allem vielen guten Gesprächen führte damals dazu, dass wir eine starke Gruppe geworden sind, die auch in anstrengenderen Phasen zusammenhielt und auch jetzt, da wir alle nicht mehr gemeinsam im Hörsaal sitzen, sondern deutschlandweit verteilt arbeiten, gerne immer mal wieder zusammenkommt.

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Das zweite Treffen aller Kommilitonen fand im Februar 2014 im schönen Leipzig statt. Mittels Schnitzeljagd wurde dabei die kulturelle Seite der derzeit wohl trendigsten Stadt Deutschlands erkundet. Ein gemeinsames Abendessen, die Begutachtung der Messe- und Musikstadt vom “Uniriesen” aus und eine abschließende Party rundeten den Abend ab. Einige von uns haben den kulturellen Teil dann am zweiten Tag noch ausgebaut. Dieses #m_okBuilding war für uns, die den Studiengang ein Jahr vorher quasi eröffnet haben, zugleich das letzte gemeinsame Treffen vor dem Praxissemester, also bevor wir uns in alle Himmelsrichtungen trennten. Es war ein würdiger Abschluss unserer Präsenzzeit mit vielen schönen Erinnerungen.

Kurz nach bzw. teilweise noch während unseres Praxissemesters fand dann das dritte, diesmal etwas kleinere, #m_okBuilding statt. Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters trafen wir uns im September 2014 in Bernburg auf einen Kaffeeklatsch und begrüßten bei einer anschließenden Veranstaltung im Kloster Bernburg die neuen MOKs. Ein interessantes Kennenlernen der neuen Generation und gleichzeitig schönes Wiedersehen mit direkten Kommilitonen, Professoren und sogar einem Praxispartner.

Das Highlight der bisherigen vier #m_okBuildings war jedoch wohl jenes im April diesen Jahres. Über 20 “neue” und “alte” MOKs haben drei Tage und zwei Nächte lang Berlin unsicher gemacht. Auch hier kam die Kultur natürlich nicht zu kurz: Stadtrundgang, Spreefahrt und ein Muss für jeden MOK: das Museum für Kommunikation. Und die Abende nutzten wir zum Barhopping und Feiern in den Untiefen Berlins. Ein wirklich sehr gelungenes Treffen, wie auch der eine oder andere Tweet im Anschluss verriet:

“In der Nacht von Freitag auf Montag…” (Hannes Schauerhammer)

“Wenn man nach dem #m_okbuilding Wochenende in Berlin einen Tag Erholung braucht… Es war großartig! #m_ok” (Anna-Katharina Kießling)

“Diese Ausgabe des #m_okBuilding war großartig! Zwar schläft man sogar auf einem Festival mehr, aber hei…??YOLO?” (Eckhard Kallender)

“Wenn dich dein normales Leben nach einem legendären Wochenende einholt… #m_okbuilding” (Carolin Richter)

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Die #m_okBuildings als Weiterbildungs- und Teambuildingfahrten haben sich also als Tradition etabliert und stellen unserer Meinung nach ein weiteres und noch dazu sehr wichtiges Alleinstellungsmerkmal des Masterstudiengangs Online-Kommunikation dar. Wir hoffen natürlich, dass diese Tradition auch von den “neuen” MOKs gewahrt wird und wir auch im Herbst 2015 zu einem weiteren #m_ok- und dann eben auch Alumnibuilding zusammenkommen. Und zur re:publica (2. bis 4. Mai 2016 in Berlin) sehen wir uns dann spätestens definitiv wieder. Denn seit 2013 ist der #m_ok auch dort jedes Jahr vertreten.

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Die Masterarbeiten und die Zukunft

Wir alle drei fertigten unsere Masterarbeiten in Kooperation mit Unternehmen an. Bei Hannes und Martin waren es ihre jeweiligen Betriebe, in denen sie bereits ihr Praktikum machten. Bei Caro war es ein Startup, dessen Gründer drei Alumni unserer Hochschule sind. Von der Anmeldung bis zur Abgabe der Arbeiten hatten wir 20 Wochen - das sollte doch ausreichend Zeit sein? Naja, die Prokrastination war an einigen Tagen wohl bei uns allen etwas stärker als das konzentrierte Recherchieren und Schreiben. Doch letztendlich zählt das Ergebnis, auf das wir alle drei sehr stolz sein können. So trafen wir uns also am 2. Juni 2015 zur Abgabe unserer Masterarbeiten auf CD (!) im Prüfungsamt, knipsten einige Selfies (natürlich mit dem obligatorischen Selfiestick) und teilten den freudigen Moment mit unseren Facebook-, Instagram- und Twitterfreunden.

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Und wie es der Zufall (in Form unseres Professors) so will, verteidigten wir wenige Wochen nach der Abgabe alle drei am gleichen Tag unsere Masterarbeiten. Da war er also: Der letzte Tag als Student, die letzten Stunden Prüfungsangst, das letzte Mal Bangen um eine Note.
Und wie ihr schon anhand der Überschrift dieses Beitrages erkennen könnt, haben wir drei auch diese letzte und entscheidende Hürde des Kolloquiums genommen. Wir sind ab sofort Master of Arts der Online-Kommunikation. Ein gutes Gefühl!

Endlich. Fertig.
Aber auch: Schade, das Studium war wirklich gut und die Leute werden fehlen!

Wie geht es nun weiter?

Hannes: Ich habe den für mich perfekten Berufseinstieg geschafft. Ich bleibe der Stadtwerke Erfurt Gruppe treu, wo ich schon mein Praktikum absolvierte und meine Masterarbeit schrieb. Dort bin ich nun u.a. für die Social Media-Kanäle verantwortlich.
Caro: Ich bin seit Mitte September bei der LAND BRANDENBURG LOTTO GmbH in Potsdam als Junior Social Media Managerin beschäftigt.
Martin: Ich habe Mitte August bei der Löwenstark Online-Marketing GmbH in Halle begonnen. Dort erhalte ich als Projektmanager noch tiefere Einblicke in die weite Welt des Online-Marketings und stehe den Kunden mit Rat und Tat zur Seite.

Warum wir den #m_ok weiterempfehlen...

Caro: Der in Deutschland bisher einzigartige Masterstudiengang verknüpft Theorie und Praxis optimal und lädt auf einem kleinen, familiären und vor allem grünen Campus zum Studieren ein.
Hannes: Weil es kein Studiengang wie jeder andere ist. Weil er super interessante Inhalte vermittelt und immer nah an der Praxis ist ... Und weil er familiär und herzlich ist.
Martin: Praxisrelevant, sinnvoll, zukunftsorientiert, spaßig - so habe ich mir mein Studium vorgestellt. Ich bin stolz, ein MOK zu sein.

Caro, Hannes und Martin sind drei Studierende des ersten Jahrgangs des Masterstudiengangs Online-Kommunikation an der Hochschule Anhalt (Sommersemester 2013). Ihr habt Fragen oder wollt Kontakt aufnehmen? Gerne:
Caro: about.me/carolinrichter
Hannes: dieserhannes.de
Martin: martindurek.de

Kontakt zum Studienfachberater

Prof. Dr. Hendrik Send
Tel: +49 (0) 3471 355 1336
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Kontakt für Praxispartner

Prof. Dr. Daniel Michelis
Tel: +49 (0) 3471 355 1330
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